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Index: Bauanleitungen: Flash MC Experimentierboard II |
Das Flash MC Experimentierboard II ist eine ideale Plattform für alle Entwicklungen mit den 40 Pin Flash Mikrocontrollern (z.B. 89C51/89C52/89C55/89S8252/...). Es ist nicht nur für den Einstieg sondern auch für alle fortgeschrittenen Entwickler sehr empfehlenswert, da es eine universelle und standarisierte Plattform bietet, mit der sich fast alles Denkbare realisieren lässt.
Alle grundlegenden Teile einer Flash Mikrocontroller Applikation befindet sich direkt auf dem Flash MC Experimentierboard II. Dazu gehört die Spannungsregelung und Stabilisierung, der Oszillator, die POR-Schaltung (Power On -> Reset), ein Resettaster, ein 8-fach DIP Schalter für diverse Konfigurationen, Steckerleisten für Lötanschlüsse und einiges mehr.
Über vier sogenannte Expansionsports lassen sich beliebige Erweiterungsmodule
anschließen. Jeder der vier Expansionsports bietet neben den 8 E/A Leitungen
eines Ports zusätzlich die Spannungsversorgung, die serielle Schnittstelle
sowie weitere Leitungen.
Diese Erweiterungsmodule werden hier auf Batronix.com nach und nach für
den einfachen Nachbau samt Mikrocontroller Beispiel-Programmen veröffentlicht.
Meist reicht schon ein einfacher Lochrasteraufbau für diese Module, es
können also leicht eigene Erweiterungen entwickelt werden.
Hier nur einige Beispiele für denkbare Erweiterungsmodule:
Bereich Eingabe:
- Taster Board
- Tastaturblock
- PC-Tastaturanbindung
Bereich Anzeigen:
- LC-Display
- LED Anzeigenmodule
- 7 Segment Felder
Bereich Ausgabe:
- Relaisboard
- Schrittmotorensteuerung
- PC-Druckeransteuerung
Bereich Sensorik:
- Temperatursensoren
- Infrarot Sensoren
- AD Wandler
Bereich Sonstiges:
- RAM Erweiterungen
- DA Wandler
- PC Anbindung seriell und parallel
. Die bereits entwickelten Erweiterungsmodule...
Alle Erweiterungsmodule können an einen oder an mehrere Expansionsports
der MC Experimentierboards angeschlossen werden. Dazu werden auf den Erweiterungsmodulen
ebensolche Wannenstecker eingesetzt, wie sie auch auf dem Experimentierboard
vorhanden sind. Der Anschluß erfolgt dann über ein 16 poliges Flachbandkabel
mit Pfostensteckverbindern (Wie beim PC: Festplatten IDE oder Floppy Kabel,
nur hier halt in 16 poliger Ausführung).
Die Expansionsports sind im grundlegendem gleich aufgebaut. Damit lassen sich
die meisten Erweiterungsmodule je nach Bedarf an einen der Expansionsports anschließen
und beliebig mit anderen Modulen kombinieren.
Die Verbindungskabel lassen sich auch leicht und günstig selbst herstellen: Bei Reichelt Elektronik gibt's z.B. die 16 poligen Pfostensteckverbinder für nur 0,39 DM! Einfach 16 poliges Flachbandkabel einführen und quetschen. Dabei muß man nur auf die richtige Einbaurichtung achten.
| PIN 1: | +5 Volt aus dem Spannungsregler des Experimentierboards | Ansicht von oben:![]() |
| PIN 3: | Positive Versorgungsspannung, ungeregelt aus der Anschlußklemme des Experimentierboards | |
| PIN 5: | Oszillatorleitung XTAL 1 des Mikrocontrollers (für jeden Port getrennt über DIP-Schalter "Px-Xtal" abschaltbar) | |
| PIN 7: | Resetleitung RST des Mikrocontrollers (über DIP-Schalter "P-RST" abschaltbar) | |
| PIN 9: | Port 0,1,3: Serieller Portanschluß
RxD (=P3.0) des Mikrocontrollers Port 2: P3.6/WR |
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| PIN 11: | Port 0,1,3: Serieller Portanschluß
TxD (=P3.1) des Mikrocontrollers Port 2: P3.7/RD |
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| PIN 13: |
Sonderleitung: |
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| PIN 15: | Masseanschluß des Experimentierboards | |
| PIN 2,4,6 8,10,12, 14,16 |
Portleitungen 0-7 des angeschlossenen
Ports (x), wobei Pin 2 die Portleitung x.0 und Pin 16 die Portleitung
x.7 trägt. |
Die Wannenstecker besitzen eine Öffnung in einer Seite des Wannensteckergehäuses, wodurch die Pfostensteckerverbinder nicht aus Versehen verkehrt herum eingesetzt werden können. Die Einkerbung befindet sich in der obigen Zeichnung bei der 'eingekästelten' Zahl 16 (NICHT bei der Pinnummer 16).
Die Leitungen werden vom Experimentierboard aus zur Seite weggeführt und nach oben bzw. unten um 90 Grad abgeknickt. Dies hat zwei Vorteile: Zum einen zeigen auf dem Erweiterungsmodul die Wannensteckerpins mit den Portleitungen in die Platine "hinein". Damit kann das Layout der meisten Erweiterungsmodule einfacher gehalten werden, als wenn die Pins mit den Portleitungen zur Kante der Platine zeigen würden. Der zweite Vorteil ist, dass die Erweiterungsmodule mehr Platz haben, als wenn Sie nebeneinander am ausgestreckten Flachbandkabel liegen würden.

Ich empfehle Ihnen, den Spannungsregler mit einem Kühlkörper auszustatten. Die Schaltung selbst benötigt zwar nur wenige Milliampere (abhängig vom eingesetztem Mikrocontroller und der Taktfrequenz), allerdings können über die Expansionsports weitere Module über den Spannungsregler des Experimentierboards versorgt werden.
Das Layout ist für einen V4330N (gibt's z.B. bei Reichelt Elektronik) vorgesehen und auch bei den von Batronix angebotenen Bausätzen / Fertiggeräten liegt dieser bei bzw. ist dieser montiert. Der V4330N hat einen thermischen Widerstand von nur 12 Kelvin (Grad) pro Watt und bietet damit ein gutes Verhältnis von Baugröße zur Kühlleistung bei einem günstigen Preis (ca. 0,50 Euro).
Die Bauanleitung, den Schaltplan sowie die Platinen Layouts (im GIF Grafikformat sowie im Eagle Format) finden Sie auf einer eigenen Seite.
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